26 Jan
2012

Alles über den Radsport der DDR

Ostdeutschland
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Radsport-Geschichte

Das Sportsystem in der ehemaligen DDR wird häufig mit kritischen Stimmen beäugt. Unnachgiebige Trainingsmethoden sowie eine Form der Körperzüchtigung – körperlich wie medizinisch – sind hier einige Punkte, mit denen die Funktionäre der damaligen Zeit noch heute zu kämpfen haben. Klar ist, dass hier nicht alle gleich unter einen Kamm zu scheren sind. Es gab hier sicherlich schwarze Schafe, wie dies in allen Bereichen des Lebens der Fall ist.

Alltag wurde dem Training untergeordnet

Klar ist aber auch, dass das System der ehemaligen DDR dem erfolgreichen Spitzensport sicherlich dienlich war. Talentierte Kinder wurden bereits sehr früh gezielt trainiert und gefördert. Gemeinsam in Gruppen mit anderen Sportlern – die auf gleichem oder höherem Niveau ihre Leistungen erbrachten – wurde täglich trainiert. Sportinternate waren für Sporttreibende Kinder und Jugendliche Standard. So konnte der Stundenplan mit dem Trainingsplan gut abgeklärt werden.

Zur damaligen Zeit sahen die Rennräder den normalen Fahrrädern noch sehr ähnlich. Inzwischen nutzt man im Profi-Bereich häufig sog. Rennmaschinen. Aber auch die Fahrräder, die man im normalen Alltag nutzt sehen bereits anders aus, als noch vor zehn Jahren, geschweige denn die Technik, die in diesen Fahrrädern steckt. Diese hat sich sowohl im Bereich der Fahrrad-Sicherheit als auch dem Komfort extrem verändert bzw. verbessert. Die Gelenke des Fahrers werden beim fahren geschont, die Bremsen reagieren mit so, dass es zwar schnell geht, aber eine zu große auf den Körper abfedernde Ruckartigkeit ein wenig eingeschränkt wird.

Mittels Fahrradschloss das Fahrrad sichern

Da in den Fahrrädern inzwischen immer mehr Technik steckt, ist es wichtig, sein Fahrrad auch entsprechend abzuschließen: ein Fahrradschloss dient der Sicherheit. Allerdings sollte man hier sehr genau prüfen, welches Schloss man wirklich anschafft und vor allem wie und an welchen Stellen man sein Fahrrad auch wirklich sichern kann. Klar: eine Garantie dafür, dass das Fahrrad nicht geklaut wird, kann es nicht geben. Allerdings kann man die Gefahr dass es passiert deutlich einschränken.

Die fixen Fahrradbestandteile sind in der Regel am Fahrrad integriert. Allerdings gibt es Bestandteile, die man ggf. – neben dem Fahrrad an sich – gesondert sichern sollte. Daher gibt es viele Fahrradfahrer, die beispielsweise bestimmte Fahrradteile abnehmen, wenn sie für einen längeren Zeitraum ihr Fahrrad irgendwo abstellen. Dies können beispielsweise die  Pedale, der Sattel oder der Lenker sein. Ohne solche Hauptbestandteile kann es – je nach Grund für den Diebstahl – für den Fahrraddieb ggf. weniger lukrativ sein, das Fahrrad mitzunehmen. Insbesondere dann, wenn er eig. vor hatte, das Rad mit der eigenen Muskelkraft weg zu befördern. Denn ohne Pedale, Sattel oder Lenkrad gestaltet sich dies ggf. als etwas schwieriger. Neben der Sicherheit für das Fahrrad sollte man aber immer auch auf die Sicherheit des Fahrers achten. Eine Fahrradausrüstung sollte daher nach den Maßstäben der Sicherheit – nicht allein nach der Optik – angeschafft werden

Bild: panthermedia.net Wolfgang Hermann

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